Was den Radiologie-Dienstplan kompliziert macht
Ob Institut im Krankenhaus, Praxisverbund oder MVZ mit mehreren Standorten: Der Plan muss CT, MRT, Mammographie, Ultraschall und konventionelles Röntgen besetzen, mit Ärztinnen und Ärzten, deren Qualifikationen nicht austauschbar sind. Dazu kommen Bereitschaftsdienste und Rufbereitschaften, Teleradiologie, Planungswünsche und Abwesenheiten. Mit Excel kostet jede neue Version Tage, und wer warum wo eingeteilt wurde, lässt sich hinterher kaum belegen. MTR und Anmeldung müssen im selben Takt mitgehen.
Arbeitsplätze nach Standort und Modalität besetzen und Personal zwischen Standorten teilen
bei Krankheit oder Gerätestillstand schnell eine qualifizierte Vertretung finden
Dienste, Rufbereitschaften, Wochenenden und Feiertage nachvollziehbar verteilen
den Plan mit Zeiterfassung und Lohnabrechnung in Einklang halten
Mit Momentum
Was Momentum einem radiologischen Team bringt
ein gemeinsamer Plan für Klinik, Praxisstandorte und MVZ, mit Ärztinnen, Ärzten, MTR und Anmeldung
bei Ausfall Vorschläge für Vertretungen mit passender Qualifikation, die an dem Tag frei sind
eine bis zwei Vollzeitstellen gewonnen durch die Verbindung von Momentum, Terminvergabe und Zeitwirtschaft (IMAGIR, Bordeaux, Fallstudie Juni 2021)
Zähler für Dienste, Rufbereitschaften, Wochenenden und Feiertage, die alle Partnerinnen und Partner einsehen können
„Für mich machen die drei wesentlichen Bestandteile der Anwendung, die automatische Planung unter Vorgaben, die Verteilung von Dienstplänen und Zählern und die Anbindung an die Terminvergabe, Momentum zu einem notwendigen und wirksamen Dreh- und Angelpunkt, um die Ressourcenplanung zu verstehen und zu überblicken.“
Klinikradiologie und Praxis: zwei Planungswelten
Im Krankenhaus plant das Institut für Radiologie neben dem Tagesbetrieb Bereitschaftsdienste und Rufbereitschaften. Der TV-Ärzte/VKA nennt Röntgeninstitute von Krankenhäusern ausdrücklich in seinem Geltungsbereich (§ 1 Abs. 1 Buchst. b) und sieht höchstens 13 Rufbereitschaften im Kalendermonat vor, darüber hinaus nur bei drohender Gefährdung der Patientensicherheit (§ 10 Abs. 8). Die Radiologie der belgischen CHIREC-Gruppe arbeitete schon mit Momentum, als Ende 2024 die Notaufnahme dazukam (Fallstudie, Mai 2025).
In Praxis und MVZ stehen Standorte, Öffnungszeiten und Geräte im Vordergrund. Das Arbeitszeitgesetz gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (§ 2 Abs. 2 ArbZG), also für angestellte Ärztinnen und Ärzte und das Praxisteam; wie sich die Partnerinnen und Partner selbst verteilen, legen sie untereinander fest. In Momentum hinterlegen Sie für jedes Team die Regeln, die dort gelten.
Arbeitsplätze nach Standort und Modalität
Jede Praxis und jedes Klinikinstitut behält seine Vorlagen: Räume, Geräte, Sprechzeiten, Vormittag und Nachmittag. Vorgeschlagen wird nur, wer die Qualifikation für den Arbeitsplatz hat, etwa für Mammadiagnostik, Intervention, muskuloskelettale MRT oder Kinderradiologie. Eine Ärztin ohne Mammographie wird dort nie eingeteilt.
Auch die MTR haben Qualifikationen je Modalität und einen Stammstandort. Manche arbeiten immer in derselben Praxis, andere wechseln zwischen Praxen und Klinik.
Standortübergreifend planen, Teleradiologie eingeschlossen
In einem Verbund mit mehreren Standorten sind Radiologinnen und Radiologen nicht mehr an eine Praxis gebunden. Momentum verteilt die Arbeitsplätze nach Ihren Regeln über die Standorte, und Teleradiologie oder Befundung aus der Ferne wird wie jeder andere Arbeitsplatz geplant, mit denselben Zählern.
Die Übersicht zeigt, wer wann wo arbeitet, Standort für Standort und Tag für Tag, und markiert unbesetzte Arbeitsplätze vor der Veröffentlichung.
Ausfall, Wartung, geschlossene Praxis
Eine Kollegin meldet sich krank, das MRT steht für die Wartung still, eine Praxis schließt am Nachmittag: Für jeden betroffenen Arbeitsplatz zeigt Momentum, wer qualifiziert und frei ist, und bezieht die Zähler ein. Die Leitung wählt aus, und die Betroffenen bekommen eine Nachricht aufs Smartphone.
Faire Verteilung unter Partnern und im Team
Wer wie viele Dienste, Rufbereitschaften, Samstage und Feiertage hatte und wer die belastenden Arbeitsplätze bekam, zeigen Zähler, die alle Partnerinnen und Partner einsehen. Fairness- und Feiertagslisten erzeugt Momentum selbst, statt sie am Jahresende von Hand zusammenzurechnen.
Teilzeit, Planungswünsche und Vertretungen fließen ein, ohne diese gemeinsame Grundlage zu verdrängen.
Zeiterfassung, Urlaub, Lohnexport und angrenzende Systeme
Stunden, Urlaub und Zeiterfassung der Angestellten laufen im selben Werkzeug, und die Lohnabrechnung erhält einen Export ohne erneute Eingabe.
Bei IMAGIR in Bordeaux ist Momentum mit der Online-Terminvergabe EasyDoct und der Zeitwirtschaft Kelio von Bodet verbunden (Fallstudie, Juni 2021). In Frankreich ist Momentum auch an RIS angebunden, etwa an das von NGI. Ob und wie Ihre Systeme angebunden werden können, klären wir im Gespräch.
Aus der Praxis
Radiologische Gruppen planen ihre Teams seit mehr als zehn Jahren mit Momentum, etwa das Centre d’Imagerie Médicale Les Cèdres in Saint-Malo (Frankreich), Kunde seit 2014, und IMAGIR in Bordeaux mit rund 40 Radiologinnen und Radiologen an neun Standorten (Fallstudie, Juni 2021). Insgesamt planen mehr als 250 Gesundheitseinrichtungen an über 1.000 Standorten in 9 Ländern mit Momentum.
Häufige Fragen
Ersetzt Momentum das RIS oder die Terminvergabe?
Nein. Momentum plant die Teams: wer an welchem Standort, an welcher Modalität und wann arbeitet. Momentum verarbeitet nur Planungsdaten, keine Patientenakten.
Lassen sich mehrere Standorte in einem Plan führen?
Ja. Ein Plan deckt alle Standorte ab, und jeder Standort behält seine Vorlagen, Modalitäten und Öffnungszeiten. Wie Radiologinnen, Radiologen und MTR zwischen den Standorten geteilt werden, bestimmen Ihre Regeln.
Werden MTR und Anmeldung mitgeplant?
Ja. MTR, medizinische Fachangestellte und Anmeldung stehen im selben Plan wie die Radiologinnen und Radiologen, mit eigenen Qualifikationen, Arbeitsverträgen und Regeln.
Was passiert bei Gerätestillstand oder Ausfall?
Momentum schlägt für die betroffenen Arbeitsplätze qualifizierte und verfügbare Vertretungen vor und berücksichtigt die Zähler. Die Leitung bestätigt, und die betroffenen Personen werden benachrichtigt.
Gilt der TV-Ärzte auch in Praxis und MVZ?
Nicht ohne Weiteres. Das Arbeitszeitgesetz gilt für Angestellte in Klinik, Praxis und MVZ gleichermaßen; ausgenommen sind unter anderem leitende Angestellte und Chefärzte (§ 18 ArbZG). Ein TV-Ärzte gilt nur bei Arbeitgebern in seinem Geltungsbereich, der TV-Ärzte/VKA etwa bei Mitgliedern eines Mitgliedverbandes der VKA, und dort in Krankenhäusern, ihren medizinischen Instituten wie Röntgeninstituten und weiteren stationären Einrichtungen (§ 1 Abs. 1). In Momentum hinterlegen Sie für jedes Team die Regeln, die dort gelten.
Wo liegen die Daten?
Die Produktionsdaten europäischer Kunden werden in der Europäischen Union gehostet. Einzelheiten stehen auf der Seite Sicherheit und Daten.
